Bezug von neuem Bürogebäude
Datum:
Wir sind umgezogen: von der Hauptstrasse 11 zur Hauptstrasse 9
Die Wege waren kurz und Frick beliebt selbstverständlich unsere Heimat, und doch haben wir Altes hinter uns gelassen.
Nach mehreren Monaten Bauzeit erstrahlt unser neues Bürogebäude in einem schönen Grauton direkt neben der Produktionshalle.
Neben grosser Freude und einem kleinen Empfangsgeschenk haben folgende Highlights die Mitarbeitenden erwartet:
Gebäudehülle:
Die Fassaden sind hinterlüftet montiert und werden durch ein Vordach im Sommer beschattet, so dass die Fenster in der Mittagszeit nicht erwärmt werden. Das Vordach wurde jedoch so dimensioniert, dass die PV-Module in den Brüstungen nicht beschattet werden. Die PV-Module in der Fassade ergänzen die grosse Anlage auf der Werkhalle optimal, da sie im Winter bei flachem Sonnenstand und allfälligem Schneevorkommen die Stromproduktion der bestehenden Anlage erweitern.
Decken und Innenwände:
Die Fassaden und die Innenwände sind in einer materialsparenden Leichtbauweise erstellt und können dank einem strikten Modulbausystem einfach wieder rückgebaut und materialgerecht getrennt und oder weiterverwendet werden. Um das Innenraumklima konstant und komfortabel zu halten, sind die Geschossdecken in Beton ausgeführt und thermisch aktiviert. Dies ermöglicht zusammen mit einer äusserst gut gedämmten Gebäudehülle den Einsatz einer sparsamen und effizienten Grundwassernutzung zu Wärme- und Kälteregulierung des Gebäudes.
Materialisierung:
Im öffentlichen Flügel entlang der Hauptstrasse wurden prototypische Elementdecken der Stahlton Bauteile AG eingesetzt: die vorfabrizierten Hohldecken bedeuten gegenüber den konventionellen Betondecken eine deutliche Materialeinsparung und sind mit einem rezyklierten Betonanteil versehen. Zudem beinhalten sie bei gleicher Bauhöhe die gesamte Technik inklusive der hochwirksamen Akustikeinlagen.
Haustechnik:
Die Haustechnik folgt dem Prinzip einer optimierten Lowtech-Bauweise, so dass keine aufwändigen und unterhaltsintensiven Geräte anfallen und dennoch nicht auf den Raumkomfort verzichtet werden muss (es werden einzig die geschlossenen Neben- und Technikräume mechanisch gelüftet). Durch die thermische Aktivierung der massiven Bauteile kann die erforderliche Heiz- und Kühltemperatur auf ein Minimum beschränkt werden.
Küchen und Türen:
Im ganzen Gebäude wurden natürliche und dauerhafte Materialien eingesetzt: die Decken sind in Sichtbeton belassen, die Wände bestehen aus unbehandelten Dreischichtplatten aus Schweizer Holz. Die stärker beanspruchten Küchen und Innentüren wurden in edlem und lokal vorhandenem Eschenholz gefertigt. Die robuste und einfach gehaltene Materialwahl ist auf Langlebigkeit und wenig Unterhaltsbedarf ausgerichtet und spart dadurch Ressourcen in der Erstellung und während der ganzen Lebensdauer des Gebäudes.
Unser Betriebsleiter Daniele Santalucia bringt es mit folgenden Worten auf den Punkt: «Die neuen Büroräumlichkeiten schaffen Raum für grossartige Arbeit und neue Ideen. Wir freuen uns, unsere Mitarbeitenden, Partner und Kunden ab sofort in unserem neuen Bürogebäude an der Hauptstrasse 9 in 5070 Frick begrüssen zu dürfen.»