CFK-Lamellen

In der Schweiz wird mittlerweile ein grosser Teil der benötigten Klebeverstärkungen mit FRP-Produkten ausgeführt. Der Name FRP leitet sich aus dem englischen (Fiber Reinforced Polymere) ab.

Fast ausschliesslich werden carbonfaserverstärkte, in Epoxydharz getränkte Lamellen, kurz CFK-Lamellen genannt, verwendet. Diese Lamellen sind in zwei unterschiedlichen Stärken und in diversen Breiten erhältlich. Die CFK-Lamellen werden mit einem zwei-Komponenten Klebstoff auf Epoxydbasis an Beton-, Mauerwerks- oder Stahlkonstruktionen geklebt. Diese Art der Bauwerksverstärkung ist sehr beliebt, da CFK-Lamellen bei geringem Eigengewicht und kleiner Bauhöhe hohe Zugkräfte aufnehmen können. Durch diese Eigenschaften sind CFK Verstärkungslamellen vielseitig anwendbar. Hauptsächlich werden CFK-Lamellen zur Deckenverstärkung, bei Erdbebenertüchtigung von Wänden oder zur Verstärkung von nachträglich zu erstellenden Decken- oder Wandaussparungen verwendet.

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Stahllamellen

Bauwerksverstärkungen mittels geklebten Stahllamellen sind wohl die älteste Verstärkungsmethode. Bereits in den neunzehnsiebziger Jahren wurden erste Gebäude und Brücken so verstärkt. Heute werden Stahllamellen mehrheitlich bei dünneren Betonkonstruktionen verwendet. Die Stahllamelle ist technisch das beste Produkt, da nebst dem Bemessungsnachweis auch die Verträglichkeit optimal erfüllt werden kann.

Die Stahllamellen bestehen hauptsächlich aus handelsüblichen Flachstahlprofilen oder Regelstahlprofilen mit der Stahlgüte S235 oder S355. Die Stahlteile werden in unserer eigenen Schlosserei bearbeitet, sandgestrahlt und geprimert. Zudem können wir abgewinkelte Profile für Schubverstärkungen inklusive der nötigen Verankerungsstangen herstellen. Da Stahl sehr einfach zu bearbeiten ist, sind hier viele projektspezifische Lösungen zur Bauwerksverstärkung möglich.

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CFK-Sheet

Eine weitere, junge Anwendung von FRP-Systemen sind sogenannte Gelege. Dabei werden Verstärkungsfasern mit Haltefäden verwoben um ein Gelege zu erhalten. Als Verstärkungsfasern werden hauptsächlich Carbonfasern (c-sheet) aber auch Glas- (g-sheet) oder Aramitfasern (a-sheet) verwendet. Allen gleich ist, dass das Gelege mit einem Epoxydharz auf die zu verstärkenden Bauwerksteile auflaminiert wird. 

Der grosse Vorteil dieser Gelege liegt in der Formbarkeit, da sie um Ecken herum verklebt werden können. Sie eignen sich darum sehr gut für Schubverstärkungen an Betonunterzügen oder als Bügelverstärkung bei Betonstützen. Da es bei dieser Produktegruppe eine wahre Flut an unterschiedlichen Gelegearten und –typen gibt rufen Sie uns unverbindlich an, wir unterstützen und beraten Sie sehr gerne bei Ihrem Vorhaben.

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