Crestawald, Sufers

Stahlton-RAPID Schutzzaun

Baustellenbericht Geotechnik

 
Projekt:
Crestawald, Sufers
Bauherr: ASTRA
Ingenieur: Casutt Wyrsch Zwicky AG, Chur
Bauunternehmung: Implenia AG, Chur
Bauzeit: August – November 2019

Im Rahmen der Erneuerung der Steinschlagschutznetze im Bereich der A13 im Abschnitt Crestawald nördlich von Sufers ergaben sich im Randbereich der schweren Primärnetze des Systems Bereiche mit einer geringeren Gefährdung im Energiebereich von <50 kJ.

In diesem Bereich steht der Schutz der A13 vor kleineren bis mittleren Gesteinsbrocken im Vordergrund, um Schäden an Fahrzeugen und Personen zu vermeiden.

Technische Informationen

Der Rapidzaun wurde am Objekt Crestawald in den Wildschutzzaun, der die Autobahn vom Forst und Wanderweg trennt, integriert. Das machte es erforderlich, ihn ohne rückwärtige Abspannungen auszuführen, um den Forst- und Wanderweg nicht mit der Abspannung zu blockieren.

Um dies zu ermöglichen, wurden anstelle der in den Untergrund eingeschlagenen Erdanker in Betonfundamente eingebundene Einzelverankerungen aus verzinkten SwissGewi Ø 50 mm bei jedem Pfosten ausgeführt.

In einem Bereich verläuft der Zaun auf der Krone einer Mauer, dort wurden die Verankerungsstäbe in die Mauer eingelassen.

Verwendetes Material

Total 6 Abschnitte (Abspanngruppen)
164 m Stahlton-RAPID Schutzzaun 50 kJ, H = 2m
52 Stk. Pfosten